Das Monument als Zäsur
Der Entwurf verweigert sich der regressiven Mimikry und etabliert eine typologische Zäsur. Die gezackte Silhouette ist keine Analogie zum Gebirge, sondern eine mathematische Serialität, die den landschaftlichen Exzess in architektonische Disziplin übersetzt.
Gegen die Beliebigkeit des permanenten Weiterbauens setzt das Projekt die Endgültigkeit der Form. Qualität entsteht hier durch ontologische Dichte und die radikale Haltung der Permanenz: Einmal gesetzt, wird das Gebäude zum stabilen Referenzpunkt im fluiden Alpinen. Architektur nicht als Prozess, sondern als vollendetes Ereignis – gebaut, um in ihrer skulpturalen Integrität zu altern und zu bestehen.
Martin Gruber Konzept und Architektur
Bastian Helfer Ausführungsplanung und Bauleitung
Hannes Mitterutzner Lichtplanung
Thomas Larcher Statik und Sicherheit
Benno Graus Brandschutz
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GRUBER ARCHITEKT - FALLMERAYERSTR. 9 - 39042 BRIXEN - EMAIL: MARTIN@GRUBER-PARTNER.COM - (+) 3 9 3 4 7 8 2 0 3 9 3 2